Depotvergleich: 2016 günstige Online-Broker im Test

Anleger, die einen Teil ihres Vermögens in Wertpapieren investieren, benötigen ein Wertpapierdepot, abgekürzt häufig nur Depot genannt. In dem Depot werden die Käufe, Verkäufe und Übertragungen der Wertpapiere zwischen verschiedenen Kreditinstituten verbucht. Die Auslieferung effektiver Stücke, die der Anleger bei sich zu Hause beziehungsweise in einem Safe oder Tresor verwahrt, findet nur noch selten statt. Nicht jedes Kreditinstitut hat ein Depot im Angebot, wir geben im Folgenden einen Depot Vergleich. Für die Anleger lohnt sich ein Vergleich der Banken und Sparkassen mit einem Wertpapierdepot, da es bei den Kontoführungsgebühren und den Kosten für eine Orderausführung große Unterschiede gibt.

Üblicherweise wird in der Depotübersicht und auf dem Verrechnungskonto das Guthaben in Euro angezeigt. Bei einigen Online-Brokern ist aber auch ein Devisenkonto (in Dollar) möglich, über das Wertpapierkäufe in einer anderen Währung abgerechnet werden können. Beliebt ist der US Dollar.

Depot Vergleich Onlinebroker & Banken 2016 – Konditionen Übersicht

Beim Traden kommt es neben der Kursentwicklung der Wertpapiere auch auf die Depot- und Kaufkosten an. Mit unserem Rechner können Sie den optimalen Anbieter finden, indem Sie Ihre Trading-Gewohnheiten wie Ordervolumen, Order pro Jahr, Anteil Order über Internet und durchschnittliches Depotvolumen in die Felder eingeben. Selbstverständlich sind Ihre Eingaben anonym, es wird keine IP Adresse aufgezeichnet. Die Datenbank berechnet unter Berücksichtigung Ihrer Eingaben eine Rangliste der Anbieter.

 

Ordervolumen
Euro
Order pro Jahr
Order
Anteil Order über Internet
Durchschnittl. Depotvolumen
Euro
Ordervolumen: 1000 € / Order pro Jahr: 12 Order
* Kosten pro Jahr, berechnet auf Basis der aktuellen Konditionen vom 12.06.2014. Bei Wertpapiertransaktionen können zusätzlich zu den Bankgebühren fremde Spesen anfallen. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2014 financeAds.net

Die rechtliche Basis eines Depots

Nicht jedes Kreditinstitut ist berechtigt, für seine Kunden ein Depotkonto zu führen. Nur Banken, Sparkassen und Finanzdienstleistungsunternehmen, die ihre Geschäfte nach den Vorgaben des Kreditwesengesetzes (KWG) betreiben und die ihren Kunden aktiv Depotgeschäfte, die Verwaltung eines Finanzportfolios oder die Abschlussvermittlung anbieten, dürfen nach § 1 Abs. 1 Nr. 1, 1a und 5 KWG für andere Personen Wertpapiere verwalten und verwahren. Das Depotkonto wird in den Kontostammdaten des Kunden vermerkt. Damit erhalten staatliche Stellen im Rahmen des Kontenabrufs Informationen über Namen, Geburtsdatum und Adresse aller Kontoinhaber und Verfügungsberechtigter, die Kontonummer und wann das Depot eröffnet beziehungsweise aufgelöst wurde. Der Bestand des Depots oder Informationen über Einbuchungen und Ausbuchungen von Wertpapieren werden jedoch nicht weitergegeben.
Ein Depot kann als Einzelkonto oder als Gemeinschaftskonto von einem oder mehreren Kontoinhabern eröffnet werden. Die Besonderheit der Kontoinhaberschaft bei einem Wertpapierdepot liegt darin, dass es sich lediglich um die Rechte aus dem Kontovertrag mit der kontoführenden Bank handelt. Die Kontoinhaber eines Gemeinschaftsdepots müssen untereinander klären, wem welche Papiere, die sich in dem Depot befinden, gehören. Das gilt für alle Wertpapiere, bei denen es sich nicht um Namenspapiere handelt. Doch auch bei Inhaberpapieren gibt es keine Gesamtgläubigerschaft, diese besteht bei einem gemeinschaftlichen Depot nur für das Depotkonto selbst.

Wertpapiere, die sich in einem Depot befinden, bleiben Eigentum des Kontoinhabers. Aus diesem Grund unterliegen die Papiere nicht der Einlagensicherung, die Kontoguthaben auf einem Tagesgeldkonto, einem Girokonto, einem Sparkonto oder einem Festgeldkonto gegen eine Bankeninsolvenz absichert. Der Kontoinhaber eines Wertpapierdepots kann jederzeit den Übertrag der Papiere an ein anderes Kreditinstitut verlangen oder die Wertpapiere verkaufen, falls er Zweifel an der Solvenz der kontoführenden Bank hat.

Der Depotauszug

Der Kontoinhaber erhält mindestens einmal pro Jahr einen Depotauszug, dem er alle wichtigen Informationen zu seinen Wertpapieren entnehmen kann. Zu diesen Informationen gehören:

  • Die Kontonummer jedes einzelnen Depotkontos.
  • Der Stichtag, zu dem der Auszug erstellt wurde. Bei den meisten Banken handelt es sich um den 31.12. Auf Anforderung erhält der Kontoinhaber auch einen Depotauszug zu jedem anderen gewünschten Stichtag. Einige Kreditinstitute verlangen für unterjährige Auszüge eine Gebühr.
  • Unter „Bestand“ ist die Anzahl der einzelnen Wertpapiere aufgeführt. Fondsanteile und Aktien werden als Stücke aufgeführt, Anleihen mit ihrem Nennwert.
  • In einer weiteren Rubrik findet der Kontoinhaber die Wertpapiergattung und die genaue Bezeichnung seiner Papiere.
  • Die Wertpapiere werden durch die deutsche Wertpapierkennnummer (WKN) mit sechs Ziffern oder die internationale Wertpapieridentifikationsnummer (ISIN), bestehend aus einem Länderkürzel mit zwei Buchstaben und zehn Ziffern, identifiziert.
  • Einige Banken informieren ihre Kunden über die Verwahrart der Wertpapiere: Sammelverwahrung oder Sonderverwahrung, auch Streifbandverwahrung genannt. In der Regel findet eine Girosammelverwahrung statt.
  • Die Währung, in der das Wertpapier notiert ist. Bei Notierung in Fremdwährung wird außerdem der Devisenkurs zum Stichtag angegeben.
  • Der Wertpapierkurs zum Stichtag. Bei Anleihen gibt die Bank den Kurs als Prozentsatz des Nennwertes an.
  • Der Kurswert zum Stichtag, der sich aus der Anzahl der Papiere, multipliziert mit dem Wertpapierkurs, ergibt. Bei Fremdwährungsnotierungen erfolgt eine Umrechnung in Euro.
  • Der Gesamtwert aller Wertpapiere zum Stichtag.

 

Die gängige Verwahrart für Wertpapiere in Deutschland ist die Girosammelverwahrung. Der einzelne Anleger ist Miteigentümer am Gesamtbestand eines Papiers, den die kontoführende Bank bei der Clearstream International S.A., einer einhundertprozentigen Tochtergesellschaft der Deutschen Börse AG Frankfurt am Main, hinterlegt hat. Die Clearstream International S.A. mit Sitz in Luxemburg ist die einzige Zentralverwahrstelle, die in Deutschland nach dem Depotgesetz (DepotG) diese Funktion übernehmen darf. Durch die Girosammelverwahrung lässt sich nicht mehr nachvollziehen, welchem Anleger welche Wertpapiere im Einzelnen gehören. Stattdessen erhält der Käufer eines Papiers ein Miteigentum an dem Sammelbestand, den seine Bank bei der Verwahrstelle unterhält. Es besteht ein Aussonderungsrecht zugunsten des Anlegers, sodass er seinen Anteil jederzeit zurückverlangen kann. Dieses Aussonderungsrecht ist vor allem bei einem Konkurs der Clearstream International S.A. entscheidend. Das Gegenteil der Sammelverwahrung ist die Sonderverwahrung, die in § 2 DepotG geregelt ist. Danach werden die Wertpapiere von anderen Papieren getrennt aufbewahrt und mit Banderolen gekennzeichnet, die den jeweiligen Eigentümer angeben. Diese Banderolen werden auch als Streifband bezeichnet. Im Gegensatz zur Sammelverwahrung behalten die Käufer das Eigentum an den jeweiligen Effekten.

Die Nutzung eines Depots

Ein Depotkonto dient der Einbuchung aller Wertpapiere, die der Kontoinhaber gekauft hat. Bei einem Verkauf oder einem Übertrag in ein anderes Depot wird die entsprechende Anzahl an Papieren wieder ausgebucht. Es handelt sich um ein offenes Depot als Aufbewahrungsort für Wertpapiere, die bei der Einlieferung unverschlossen an die Bank übergeben werden. Im Gegensatz dazu führen die Kreditinstitute mit einem Bankschließfach oder einem Kundentresor auch geschlossene Depots, bei dem die Bank keine Kenntnisse über die verwahrten Gegenstände hat. Da eine Bank über die Effekten, die sich in einem offenen Depot befinden, informiert ist, kann sie auch deren Verwaltung für den Kontoinhaber übernehmen.

Das Depotkonto dient lediglich zur Verbuchung aller Wertpapiertransaktionen. Der Gegenwert in Euro, der für einen Kauf benötigt wird beziehungsweise bei einem Verkauf anfällt, wird über ein Verrechnungskonto gebucht. Bei Fremdwährung erfolgt eine Währungskonvertierung, hier finden sie einen Dollar Euro Umrechner.

Bei dem Verrechnungskonto handelt es sich häufig um ein Girokonto, bei einigen Anbietern auch um ein Tagesgeldkonto. Das Verrechnungskonto ist mit dem Depotkonto verknüpft, was sich bei einigen Kreditinstituten an den Kontonummern zeigt, die sich nur durch wenige Ziffern unterscheiden (Beispiel: Girokontonummer 0123456789 und Depotkontonummern 012345678900, 012345678901, 012345678902 usw.). Bei anderen Kreditinstituten hingegen lässt sich anhand der Kontonummern kein Zusammenhang zwischen dem Depot und dem Verrechnungskonto erkennen. Ein Bankkunde kann mehre Depotkonten unterhalten, worunter sich auch Konten ohne Bestand befinden können.

Neben Käufen und Verkäufen von Wertpapieren werden über das Verrechnungskonto auch Dividendenzahlungen und Zinszahlungen aus dem Wertpapierbestand sowie gegebenenfalls Belastungen mit Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag gebucht, falls der Anleger keine Nichtveranlagebescheinigung vorgelegt oder keinen Freistellungsauftrag erteilt hat beziehungsweise der jährliche Freibetrag schon ausgeschöpft wurde. Sofern die Bank eine Kontoführungsgebühr für das Depot erhebt, wird auch diese dem Verrechnungskonto belastet. Die Ordergebühren oder fremde Spesen, die im Zusammenhang mit dem Wertpapierhandel anfallen, finden sich dagegen auf den einzelnen Transaktionsabrechnungen, die der Depotinhaber für jeden Kauf und Verkauf von der Bank erhält. Diese Kosten verringern entweder den Betrag, den der Anleger für einen Wertpapierverkauf auf das Referenzkonto überwiesen bekommt oder sie erhöhen den Abbuchungsbetrag für einen Wertpapierkauf.

Wertpapiere mit Chancen auf Währungskursgewinne

Anleger haben mit ausländischen Aktien zusätzlich zu möglichen Kursgewinnen die Chance auf Währungsgewinne. So haben beispielsweise viele US Aktien in 2014 deutliche Kursgewinne verzeichnet. Investoren, die in amerikanische Aktien investiert haben konnten aber auch noch zweistellige Währungsgewinne verbuchen, da der Euro zum Dollar in 2014 deutlich abgewertet hat. Hier finden Sie Informationen zu Kanadischer Dollar, Neuseeland Dollar und Australische Dollar.

Diese Kosten fallen für ein Depot an

Einer der größten Renditekiller bei einer Geldanlage in Wertpapieren sind die Kosten, die für die Kontoführung und die Ausführung der Order anfallen, weshalb ein Depotvergleich für Neukunden erhebliche Vorteile bringent, wenn dadurch ein dauerhaft preiswerter Online-Broker gefunden werden kann. Hier lohnt sich für jeden Anleger ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Anbieter oder die Nutzung eines Vergleichsrechners. Auch Stiftung Warentest hat in einer Untersuchung, die in Finanztest 07/2015 veröffentlich wurde, festgestellt, dass Anleger durch die Wahl des richtigen Depots ihre Rendite um mehrere Hundert Euro jährlich erhöhen können (test.de/Wertpapierdepot-Mit-einem-Umzug-hunderte-Euro-sparen-4864312-0).

Hier eine Auflistung der häufigsten Kosten und Gebühren, die im Zusammenhang mit einer Geldanlage in Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren auftreten können:

  • Kontoführungsgebühren
  • Orderprovision der Bank oder Sparkasse, auch Handelsentgelt genannt
  • Kosten für eine Limit-Order, auch für Änderungen oder Annullierung des Limits
  • Gebühren für andere Orderzusätze
  • Gebühren für Änderungen einer Order
  • Gebühren für Teilausführungen
  • Entgelt für den Börsenplatz, auch als Tradinggebühren bezeichnet
  • Maklercourtage für den Parketthandel an der Börse
  • Gebühren für Dividendenzahlungen in Fremdwährung

 

Nicht bei jedem Wertpapierhandel fallen sämtliche der aufgeführten Kosten an. Trotzdem sollte sich jeder Anleger umfassend informieren, mit welchen Belastungen er zu rechnen hat, die die Rendite aus der Geldanlage in Wertpapieren mindern. Um das günstigste Depot zu finden, muss sich ein Depotinhaber erst einmal fragen, wie oft im Jahr er seinen Bestand umschichtet und damit Wertpapiere kauft und verkauft.

Inaktive Händler sparen an der Kontoführungsgebühr

Anleger, die im Laufe eines Jahres keine Veränderungen in ihrem Depot vornehmen, müssen auf die Kontoführungsgebühren achten, die die kontoführende Bank oder Sparkasse berechnet. Hier lohnt sich ein Blick auf die zahlreichen Direktbanken, die in vielen Fällen eine kostenlose Kontoführung anbieten. Anleger, die sich für einen Anbieter entscheiden, der die Aufbewahrung der Wertpapiere in einem Depotkonto kostenfrei anbietet, können nach Stiftung Warentest jedes Jahr zwischen 50 Euro und 140 Euro an Kontoführungsgebühren sparen. Dabei müssen die Kontoinhaber aber beachten, dass einige Direktbanken die kostenlose Kontoführung nur anbieten, wenn der Depotinhaber auch andere Konten bei der Bank unterhält oder wenn sich in dem Depot ein Mindestbestand befindet. Neben den Direktbanken haben auch einige Filialbanken in Deutschland ein Wertpapierdepot ohne Kontoführungsgebühr im Angebot. Andere Filialbanken berechnen eine pauschale Kontoführungsgebühr für das Depotkonto oder sie verlangen eine Gebühr, die vom Depotvolumen abhängig ist. Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Wertpapiergattungen oder ein Mindestpreis je Wertpapier kann die Kontoführungsgebühren zusätzlich erhöhen. Ein guter Depot Vergleich geht auch auf versteckte Transaktionskosten ein.

Gelegentliche Händler sollten Online-Banking nutzen

Das Handelsentgelt der kontoführenden Bank spielt eine große Rolle bei der Berechnung der Gebühren, die die Rendite schmälern. Die meisten Kontoinhaber kaufen und verkaufen gelegentlich bestimmte Wertpapiere, um ihren Bestand den Entwicklungen am Finanzmarkt anzupassen. Wer nur etwa zweimal bis dreimal im Jahr sein Depot überprüft und zur Risikoabsicherung einige Papiere verkauft oder kauft, muss nicht unbedingt die Bank wechseln, um Geld zu sparen. Bei vielen Filialbanken reicht es schon aus, wenn der Depotinhaber Online-Banking nutzt, um die Käufe und Verkäufe selbst einzugeben. Im Durchschnitt berechnen Filialbanken bei Transaktionen, die bei einem Berater oder über das Telefonbanking in Auftrag gegeben werden, ein Prozent des Handelsvolumens als Orderentgelt. Bei einem Aktienkauf im Wert von 10.000 Euro ergibt sich somit eine Gebühr von 100 Euro. Nutzt der Anleger das Online-Banking seiner Bank, profitiert er von einem erheblich niedrigeren Preis für die Ausführung seiner Order. Einige Kreditinstitute haben für die Ordereingabe per Online-Banking einen Höchstbetrag für die Gebühren festgelegt, den es bei einer Ordererteilung in der Filiale nicht gibt. Auch hier besteht ein großes Einsparpotenzial für Anleger, die nur gelegentlich mit Wertpapieren handeln und die ihre Bank nicht wechseln möchten.

Aktive Anleger sparen viel Geld

Das meiste Geld können Anleger sparen, die aktiv am Handelsgeschehen teilnehmen und die ihren Aktienbestand häufig umschichten. Hier lohnt sich auch ein Wechsel der kontoführenden Bank (siehe obigen Depot Vergleich), um durch niedrige Ordergebühren und sonstige Kosten die Rendite zu erhöhen. Die Depotinhaber sollten nach einem Anbieter Ausschau halten, der einen Pauschalpreis anbietet, der nicht vom Ordervolumen abhängig ist. Dieser auch Order-Flat oder Flatfee genannte Festpreis liegt bei einigen Anbietern zwischen 5,00 Euro (Flatex, Aktionärsbank, Onvista Bank) und 6,49 Euro (Benk) je Auftrag. Dabei sollte der Anleger jedoch keine Auslandsaktien handeln, da Flatex, die Aktionärsbank und Benk Gebühren für ausländische Dividendenzahlungen berechnen, die die günstigen Ordergebühren wieder aufheben.  Wenn größere Mengen an Aktien gehandelt werden sollen, muss der Anleger bedenken, dass die Aufträge gegebenenfalls nur in Teilen ausgeführt werden können. Die Teilausführungen betreffen häufig ausländische Aktien, Nebenwerte oder weniger liquide Papiere, weil sich im ersten Anlauf nicht genügend Käufer oder Verkäufer finden. Einige Banken verlangen für jede Teilausführung eine separate Gebühr. Falls das Kreditinstitut jeweils eine Mindestgebühr verlangt, können Mehrfachausführungen sehr teuer für den Anleger werden. Neben der Flatfee finden sich auch regelmäßige Trading-Aktionen verschiedener Anbieter, mit denen Anleger gebührenfrei oder zu ermäßigten Sätzen bestimmte Wertpapiere handeln können. Oft sind diese Aktionen zeitlich befristet oder jeder Kunde darf pro Monat oder pro Quartal nur eine begrenzte Anzahl an Transaktionen zu dem Sonderpreis ausführen. Diese Sonderaktionen werden unter folgenden Namen angeboten:

  • Freetrade
  • Freebuy
  • No-Fee Aktion

Eine weitere Sonderaktion bietet comdirect unter dem Namen LiveTrading an. Ein ähnliches Angebot macht die Consorsbank ihren Kunden mit der Aktion Flatbuy. Es handelt sich um einen außerbörslichen Handel in Echtzeit, der auch am Wochenende und außerhalb der offiziellen Börsenzeiten ausgeführt wird. Die Anleger erhalten regelmäßige Rabatte oder Aktionspreise für den Handel mit ausgewählten Wertpapieren. Der Handel wird direkt mit dem Emittenten oder mit einem Handelspartner der Bank durchgeführt, der auch den Preis stellt. Die beteiligten Banken garantieren, dass die von den Anlegern gesetzten Limits auch nach Börsenschluss in Echtzeit (Realtime) überwacht werden.

 

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.yahoo.mobile.client.android.mail&hl=de

 

Literatur

BaFin Depot eröffnen & Depotkonto Informationen