US Innenministerium zieht geplante Arktis Bohrgenehmigungen zurück

Das U.S. Department of the Interior (US Innenministerium) stoppt weitere Ölexploration in der Arktis

US Innenministerium stoppt Oelbohrgenehmigungen in Alask

Abb. 1: Rücknahme von zwei geplanten Bohrlizenz für Ölexploration in der Beaufort und Tschuktschen-See durch das US Innenministerium am 16.10.2015. Quelle: www.doi.gov/pressreleases/interior-department-cancels-arctic-offshore-lease-sales

Die Absage für die Ölbohrlizenzen erfolge auch im Hinblick auf die Einstellung der Probebohrungen in Alaska von Shell wegen zu geringer Ausbeute. Das Innenministerium betonte, bei veränderter Marktlage könne die Entscheidung modifiziert werden.

Die Entscheidung wurde von den Umweltverbänden begrüßt, stieß aber bei einigen konservativen Politikern auf Unverständnis. So äußerte Lisa Murkowski, die Entscheidung des U.S. Department of the Interior würde die Entwicklung der Energieversorgung in der Arktis um Jahrzehnte zurückwerfen.

„Dies ist ein beeindruckender, kurzsichtiger Schritt, der die Verpflichtungen des Innenministeriums nach Alaska und im besten Interesse der langfristigen Sicherheit der Energieversorgung unserer Nation verrät. Die heutige Entscheidung ist die Letzte in einem destruktiven Muster der Feindseligkeit gegenüber der Energieproduktion in unserem Land, die am ersten Tag dieses Verwaltungsamtsantritt begann, und sich seitdem fortsetzte .“

 

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